Musikgeschichte: Sieben Jahre AG Freizeit

Uganda-Music-HistorySie gründeten sich als der Höhepunkt der Bewegung längst vorüber war. Aber wer sich in dem Genre auskennt weiß, dass Punk niemals stirbt. Und so machte sich die AG Freizeit daran, von Dresden aus die Herzen der Punkrockfans zu erobern. Wie bei vielen Bands kamen die Mitglieder aus verschiedenen anderen Kombos, mit sehr skurril wirkenden Namen: Rotzlöffel, Getränkeunfall und Selbstmordparty. Zu den Mitgliedern gehören Peter, Schläger, Backe, Ales, Michel und Martin und man muss sich gar nicht die Mühe geben herauszufinden wie die richtigen Namen waren – Punk ist eben vor allem unkonventionell. Die Namensfindung war dabei gar nicht so einfach, am Anfang nannte sich die Band noch Freizeit 2000. Im September kam Schläger zu einer Bandprobe, empfand die Musik als seiner würdig und beschloss, Teil der Band zu werden. Mit dem Neuanfang war auch eine neue Diskussionen den Namen entbrannt, aber nach zwei Tagen Diskussion und Alkohol einigte man sich auf AG Freizeit.

Auch wenn die Band nicht wirklich die ganz großen Erfolge hatte, so wurde deren Musik zumindest auf einigen Tonträgern verewigt. Im Juni 2002 war bereits die Single ausverkauft, immerhin 500 Platten gingen über den Ladentisch und man entschloss sich die EP mit 12 Liedern als Download ins Netz zu stellen. Weil Kommerz nicht wirklich gern gesehen ist bei Punks gab es den Download natürlich gratis und ohne Kopierschutz. Man hatte im Laufe der Bandgeschichte bei verschiedenen Labes unterschrieben, darunter An’na Nadel Records, Funtomias Records, Truemmer-Pogo, und bei Wahnfried Records. Ebenfalls in 2002 gab es Auftritte der Punkrocker im Ausland, und zwar sowohl bei einem Festival in Tschechien als auch im österreichischen Wien. Den ersten Auftritt hatte die Band allerdings bereits 2000 in der Glocke in München. Das letzte Konzert fand 2007 in der Chemiefabrik in Dresden, der Heimatstadt der Punkrocker statt. als Höhepunkt der Bandgeschichte wird übrigens auf der Facebook-Seite Höhnies Party 2002 angegeben.

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